Das ehemalige Klostergebäude aus dem 18. Jahrhundert unterlag im Laufe der Zeit vielen Umbauten. Der Fokus des jetzigen Umbaus lag auf den Gerichtssälen und dem Eingangsbereich. Für diese Räume wurde eine gänzlich neue Raumschale entwickelt. Im historischen Bestand galt es für die hohen technischen Anforderungen an die Räume geeignete Mittel zu finden. Mit den Erfordernissen und Veränderungen durch die Notariatsreform waren gestiegene Sicherheitsanforderungen unter Trennung der Personenströme, die Einführung der elektronischen Akte, raumakustische und brandschutztechnische Anforderungen zu berücksichtigen.  Das Innenraumkonzept besteht aus einem Zusammenspiel neu eingefügter zeitloser Elemente und einer Neuinterpretation historischer Elemente der Erbauungszeit. Bei der Materialwahl steht das Eichenholz der Akustikpaneele, des Fischgrätparketts und der Richterbänke im Mittelpunkt. Der warme Holzton wird durch neutrale Grautöne und Resedagrün als Akzentfarbton in Lamperie und Leuchten ergänzt. Die Gerichtssäle erhielten einen räumlich abgesetzten Richterbereich, der als hölzernes Raummöbel dem Gericht Bedeutung und Würde verleiht. Der neu gestaltete Eingangsbereich empfängt den Besucher mit handwerklich hochwertigen Schreinermöbeln und Landeswappen angemessen.
       
     
RS29
       
     
       
     
       
     
Forum am Eckenberg- Gymnasium
       
     
  Die ökumenische Flurkapelle steht auf einer Anhöhe zwischen den Ortschaften Seckach, Großeicholzheim, und Bödigheim. Der 9 Meter hohe Turm des Gebäudes wirkt von außen transparent und durchscheinend. Innen jedoch ist der Turm vollständig geschlossen: Ein introvertierter Raum der Andacht und Ruhe. Der Abstand der Lamellen untereinander erscheint im Innenraum beim Blich nach oben durch die perspektivische Wirkung genau gleich. Dies macht die Distanz nach oben nicht messbar. Diese Befremdung der perspektivischen Wirkung macht das Innere der Kapelle zu einem abstrakten Körper. Dieser ist gleichzeitig intim und doch grenzenlos.     Der Sockel repräsentiert den Übergang zwischen dem Weltlichen und dem Göttlichen. Das Weltliche ist dargestellt durch den Vorplatz. Über das allseits offene Podest kommt der Besucher in dem Vorraum. Umgeben von Holz gibt es dort nur den Blick empor in den Himmel und zum Turm, der die eigentliche Kapelle birgt.    Der Neubau der Flurkapelle wurde von amerikanischen Architekturstudenten des IIT in Chicago unter Leitung von Professor Flury entworfen und innerhalb von 2 Monaten durch die Studenten eigenhändig umgesetzt. Das Material wurde gespendet und sofern erforderlich beteiligen sich örtliche Firmen unentgeltlich.    Ecker Architekten fungierten als deutsche Kontaktarchitekten für dieses gemeinnützige Projekt: Baugenehmigung, statische Durcharbeitung, Werk- und Detailplanung sowie die Koordination der Beteiligten vor Ort lagen in der Verantwortung von Ecker Architekten.
       
     
Kanzleigebäude Balkenhol
       
     
Schulkindergarten Buchen
       
     
Sparkasse Hettingen
       
     
Rathaus Rosenberg
       
     
Dorfgemeinschaftshaus Zimmern
       
     
Rathaus Seckach